HARTMUT SAUER trat mit Solorecitals, in Kammermusikgruppen, sowie als Solist mit bedeutenden Orchestern in vielen Ländern Europas, in Russland wie auch in den Vereinigten Staaten von Amerika auf. Bereits mit sechzehn Jahren, erster Preisträger des Bundeswettbewerbs "Jugend musiziert", feierte er auch in seiner weiteren Laufbahn Erfolge bei verschiedenen internationalen Wettbewerben wie dem "Internationalen Anton G. Rubinstein Wettbewerb" in Dresden oder dem "Internationalen Johannes Brahms Wettbewerb" in Österreich. Sauer war und ist regelmäßiger Teilnehmer an internationalen Festivals wie den "Schubertiaden" oder dem "Dreiklang-Festival" in Deutschland, dem "Im Agricoli-Festival" in Polen, den "International Piano Series" oder dem "Piccolo Spoleto-Festival" in South Carolina – USA.
Häufiger Bestandteil seiner Konzerte ist auch die selten praktizierte Form der klassischen Klavierimprovisation, sowohl solistisch als auch im Klavierduo.
Nach seinem Klavierstudium erhielt Hartmut Sauer ein Aufbaustudium an der Dresdner Musikhochschule bei Prof. Arkadi Zenzipér, welches er 2006 absolvierte. Nach gefolgter Aufnahme in die Meisterklasse in Dresden, knüpfte er verstärkt auch transatlantische Verbindungen und erweiterte seinen Wirkungskreis in den USA mit zahlreichen Konzerten. Von dem Pianisten Enrique Graf betreut, erhielt er im Mai 2008 das "Artist Certificate" der "School of the Arts" des College of Charleston. Als Solist und Kammermusiker ist er inzwischen mehrfacher Teilnehmer des bedeutenden "Piccolo Spoleto-Festivals" in Charleston. So interpretierte er dort 2007 das 3. Klavierkonzert von S. Rachmaninoff am letzten Steinway-Flügel von Vladimir Horowitz.
Musikhistorisch beschäftigte sich Hartmut Sauer ausgiebig mit Robert Schumann. 2005 erschien von ihm ein umfangreicher Artikel ("durch alle Töne tönet" zu Schumanns C-Dur-Fantasie op. 17) im Band "Robert Schumann 1820-1856" im Weidler Buchverlag Berlin.
Von 2003 bis 2006 unterrichtete Hartmut Sauer an der Dresdner Hochschule für Musik Klavier und Improvisation. Zwischen 2006 und 2008 war er Dozent an der „Charleston Academy of Music“ in den USA. Seit 2009 lehrt er an der Dresdner Hochschule für Musik im Bereich Hauptfach Klavier und Kammermusik.
Referenzen
Freie Presse
„Wie ein Magier übertrug er die Spannung auf sein Publikum, das atemlos lauschend sein Pianissimo vernahm, seine Gesten verfolgte [...] hier bestach der Pianist durch die Präzision seines Anschlages, durch sein differenziertes Spiel. Aber er spielte nicht nur mit den Händen, er spielte auch mit dem Herzen.“
Peter Zacher – Dresdner Neueste Nachrichten
„Sauers Klavierspiel zeugt von Einfühlungsvermögen und großer innerer Reife. Da gibt es weder Effekthascherei noch das Ausweichen in wohlfeile düstere Monumentalitäten. Sauer legt tatsächlich Seele bloß.“
Peter Zacher – Sächsische Zeitung
„Hartmut Sauer bewies eine beachtliche Bewältigung der Großarchitektur der Sonate Nr. 3 f-Moll, die Johannes Brahms 1853 als Zwanzigjähriger schrieb. [...] entwickelte Sauer im langsamen zweiten Satz starke poetische Spannung und in den beiden letzten Sätzen ein großes Maß an disziplinierter Emotion.“
Enrique Graf – Pianist
„Er ist stets professionell, in jedweder Hinsicht; mit einer natürlichen, überzeugenden Musikalität und einer beeindruckenden Beherrschung des Instruments.“
Douglas Ashley, Prof. Dr.
„Sein Solo- und Kammermusikspiel errang unmittelbar begeisternden Beifall und Anerkennung [...] Ferner war er ein sehr geschätzter Lehrer an der Charleston Academy of Music.“
Emily Remington – Pianistin
„[...] seine erstaunliche Technik bewältigt jede Schwierigkeit. Er besitzt eine schöne gesangvolle Tonqualität und verfügt über die Fähigkeit alle Kompositionen mit Präzision und Schönheit zu erhellen. Er ist eine sehr großzügige und bescheidene Persönlichkeit.“
Arkadi Zenzipér – Pianist und Professor
„In sieben Jahren gemeinsamer Arbeit zeigte sich Herr Sauer als empfindsamer und nachdenklicher, bescheidener und doch aufstrebender, disziplinierter und kreativer Musiker. Seine edle und zupackende, reine und virtuose Interpretation [...] fand hohe Anerkennung bei hochrangigen Juroren (u.a. aus Russland). Wichtiger Bestandteil seines Studiums war immer die Betreuung der jungen Studenten. Herr Sauer hat sich hierbei durch seine hohen menschlichen und pädagogischen Qualitäten ausgezeichnet [...]“



